GANZHEITLICHE LOGOPÄDIESCHE THERAPIE & GANZHEITLICHE PSYCHOLOGISCHE BERATUNG

Julia Zanev

 

B.A. in Lehr-, Lern- und Trainingspsychologie und Kommunikationswissenschaft, Logopädin, Heilpraktikerin

und Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

Elisabeth Trescher

 

Staatlich anerkannte Logopädin

Fachtherapeutin für neurologische Störungen

Sigrid Schmidt

Staatlich anerkannte Logopädin

Fachtherapeutin für Lese-Rechtschreibschwäche (LRS)

Peggy Kammacher

Staatlich anerkannte Logopädin

Uta Wollnitz

Staatlich anerkannte Logopädin

Annika Sömmer

Staatlich anerkannte Logopädin

Anna Sauer

 

Staatlich anerkannte Logopädin

Laura Gürtler

Staatlich anerkannte Logopädin

Begriffs- und Störungsbilderklärungen

Die Diagnose auf Ihrem Rezept könnte wie folgt lauten:

 

Sprachentwicklungsstörung / Sprachentwicklungsverzögerung

 

Dies äußert sich meist in:

 

einer Störung der Lautbildung (Dyslalie)

Laute können nicht gebildet oder nicht im Zusammenhang angewandt werden, z.B. Katze - Tatze, Schlange – Lange, Hose – Rose

 

einer Störung des Wortgebrauchs

hier zeigt sich ein verminderter Wortschatz und/oder ein eingeschränktes Sprachverständnis, z.B. „Eh....eeeeh...wie heißt das... zum ...“

 

    einer Störung des Satzbaus (Dysgrammatismus)

    z.B. „Papa Auto fahrt“

 

Diese 3 sprachlichen Leistungen können isoliert oder in einem Symptomenkomplex betroffen sein.

 

 

Dyslalie - Störung der Lautbildung

 

Laute können nicht richtig gebildet, angewandt und/oder differenziert werden,

    z.B. Katze – Tatze

           Schlange – Lange

           Hose – Rose

    z.B. Lispeln – die Zunge stößt an die Zähne an

           oder ist beim Sprechen zu sehen

 

 

Dysgrammatismus - Störung des Satzbaus

 

    Wörter oder Satzteile werden weggelassen,z.B. "Susi liegt Bett", "Mama Ball"

    der Satzbau ist falsch, z.B. „Papa Auto fahrt“

    Artikel werden verwechselt, z.B. „der Mädchen“

    Verben werden nicht gebeugt, z.B. „ich essen“,  „du trinken“

 

 

Lese- Rechtschreibschwäche

 

Störung des Schriftspracherwerbs, die oft im Zusammenhang mit einer Sprachentwicklungs- störung oder Wahrnehmungsstörung auftritt. Schriftzeichen werden verwechselt, nicht erkannt oder falsch eingesetzt.

 

 

Myofunktionelle Störungen

 

Störung im Bewegungsablauf von Lippen & Zunge, oft verbunden mit einer Kau- und Schluckfehlfunktion. Die Therapie kann im Zusammenhang mit einer kieferorthopädischen Behandlung und/oder bei einer Artikulierungsstörung (Dyslalie) erforderlich sein.

 

 

Stimmstörung – Störung der Stimmbildung oder des Stimmgebrauchs (Dysphonie)

 

Sie entsteht aufgrund einer Funktionsstörung des Stimmapparates oder aufgrund vonorganischen, hormonellen oder psychischen Beeinträchtigungen, z.B.

 

            nach Kehlkopf – OP

            bei Stimmlippenlähmung

            bei Problemen während des Stimmbruchs (Mutationsstörung)

            bei Berufssprechern

 

Eine Stimmstörung ist oftmals verbunden mit Heiserkeit, falscher Sprechatmung und einer eingeschränkten Belastbarkeit der Stimme.

 

 

Stimm – Rehabilitation nach Laryngektomie

 

Laryngektomie ist die vollständige Entfernung des Kehlkopfes, z.B. bei Kehlkopf-Krebs. Dadurch entstehen umfangreiche Beeinträchtigungen, wie z.B.:

 

            Stimmlosigkeit

            veränderte Riechfunktion

            neuer Atemweg

            Gefahren beim Duschen & Baden.

 

Neben intensiver Betreuung und Beratung im Umgang mit der neuen Lebenssituation wird in der logopädischen Therapie eine Ersatzstimme erlernt.

 

 

Rhinolalie / Rhinophonie

 

    Störung der Artikulation  bzw. des Stimmklangs bei fehlerhafter Nasenresonanz (Näseln), z.B. bei Lippen- Kiefer- Gaumen-Spalten

 

 

Stottern

 

Störung des Redeflusses, bei der Laute, Silben oder Wörter wiederholt werden,

    z.B.   "I-i-i-i-ich"

             "Pa-pa-pa-papa"

 

Zusätzlich können Blockaden und Verkrampfungen, z.B. an den Gesichtsmuskulatur, zu sehen sein.

 

 

Poltern

 

Störung des Redeflusses, bei der die Betroffenen durch ein zu schnelles Sprechtempo und fehlende Sprechpausen oft Wort- und Satzendungen verschlucken. Dadurch ist die Verständlichkeit des Gesagten stark beeinträchtigt.

 

 

Hörstörung

 

Sprach- und sprechtherapeutisch behandlungsbedürftig sind meist angeborene Hörfehler, wie z.B. Innenohrschwerhörigkeit mit Hörgerätversorgung. Dies kann Auswirkungen auf die gesamte Sprach- entwicklung haben oder Probleme der Stimmfunktion hervor rufen.

 

Auch Spätertaubte Menschen mit Cochlear Implant (CI) müssen das hören wieder neu lernen und sollten logopädisch betreut werden.

 

 

Sprach- und Sprechstörungen

bei Mehrfachbehinderung und chronisch- neurologischen Erkrankungen

 

Bei angeborenen Behinderungen (z.B. bei Down – Syndrom) können die an den Sprach- bzw. Sprechvorgängen beteiligten Organe und Muskeln so beeinträchtigt sein, dass eine normgerechte Entwicklung von selbst nicht möglich ist. Auch hier kann die logopädische Therapie unterstützend in die Entwicklung oder den Erhalt wesentlicher Funktionen eingreifen.

 

Aufgrund von chronisch-neurologischen Erkrankungen (z.B. Morbus Parkinson , Multiple Sklerose) entstehen sekundär oft Probleme im Bewegungsablauf der am Sprechvorgang beteiligten Muskulatur (Dysarthrophonie) oder Störungen der Stimmfunktion (Dysphonie).

 

 

Aphasie

 

ist eine neurologische Störung der Sprache. Hier können alle sprachlichen Modalitäten (Lesen, Schreiben, Sprechen, Verstehen) betroffen sein. Eine Aphasie ist oft Folge eines Schlaganfalls, tritt bei einem Schädelhirntrauma oder bei einen Hirntumor auf.

 

 

Neurologisches Training

 

bei Hirnleistungsstörungen.

 

 

Dysarthrophonie

 

ist eine neurologische Störung der Sprechbewegungen, der Stimmgebung und der Atmung. Sie wird hervorgerufen durch Erkrankungen im zentralen/peripheren Nervensystem (z.B. Morbus   Parkinson, Multiple Sklerose) oder ist Folge eines Schlaganfalls.

 

 

Dysphagie

 

ist eine Störung des Schluckaktes und / oder der Kaubewegungen, hervorgerufen durch neurologische oder muskuläre Erkrankungen, z.B. nach Schlaganfall, bei Morbus Parkinson oder bei Tumoren im Mund-, Halsbereich.

 

 

Stimmintensivtherapie

 

Für die Stimmintensivtherapie hat Frau Zanev aus ihren drei Arbeitsbereichen ein einzigartiges Therapiekonzept entwickelt, in dem sie logopädische Stimmtherapie bei Bedarf mit psychotherapeutischen Ansätzen verbindet und die Behandlung mit Naturheilmitteln und speziellen Übungen und Anwendungen aus dem Heilpraktikerwesen unterstützt. Für mehr Informationen zum Ablauf, der Bezahlung und Durchführung der Intensivtherapie downloaden Sie bitte den Flyer. Damit können Sie direkt bei Ihrem Hals-Nasen-Ohrenarzt vorsprechen. Ebenfalls zum Download Ein Vorher-Nachher-Hörbeispiel einer Patientin aus der Stimmintensivtherapie. Es lohnt sich, da mal rein zu hören.

 

 

 

N.I.C.E

 

N.I.C.E. ist eine besondere Art der kinesiologischen Behandlung, mit der es möglich ist, das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten im menschlichen Körper dauerhaft zu verbessern. Unsere zentrale Schaltstelle - das Nervensystem wird durch N.I.C.E aus dem aktiven Kampf-Flucht-Mechanismus (Stress) befreit und bringt dadurch vielen grundlegenden Systemen auf struktureller, biochemischer, emotionaler und energetischer Ebene Erleichterung. Durch das Lösen von Anspannung mit positiven Folgen für den Organismus, werden die Selbstheilungsprozesse wieder aktiviert, die Leistungsfähigkeit gesteigert und der Körper erhält im Gesamten ein stabileres Fundament.

Der gestörte physiologische Reflexkreislauf wird anhaltend reorganisiert.

 

Was ist das Besondere an N.I.C.E.?

 

Das ist die genau abgestimmte Reihenfolge bestimmter Korrekturen und Techniken aus Ostheopathie, Cranio-Sakral-Therapie, angewandter Kinesiologie und SOT (Sacro-Occipital-Technik). Diese Korrekturen werden mit Hilfe eines jeweils für das System spezifischen kinesiologischen Muskeltests im Körper verankert.

 

Anwendungsgebiete:

 

  • Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen (z.B. in Folge von ADHS oder KISS-Syndrom)
  • nach Operationen, Unfällen, Belastungen im Alltag
  • bei Allergien
  • in Folge eines Kaiserschnitts
  • bei Kiefergelenksbeschwerden
  • bei neurodegenerative Erkrankungen, wie z.B. Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson
  • nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirntrauma

 

Die Therapiemethode ist für Menschen jeden Alters geeignet und kann auch vorbeugend, um z.B. Verletzungen oder Fehlbelastungen bei Sportlern zu vermeiden, angewandt werden.

Die Regulationsmechanismen nach der Behandlung wirken anhaltend und langfristig. Die Kompensationsfähigkeit des Körpers und die Energie kann effizient genutzt werden – die Kraft zur Selbstheilung und Regeneration ist wieder gegeben. Das gilt auf allen Ebenen auch auf psychisch-emotionaler (Stresssituationen werden besser verkraftet und „weg gesteckt“).

 

Um Sprechen und Sprache entwickeln zu können, bedarf es einer Reihe physiologischer Grundvoraussetzungen. Wenn beispielsweise Nacken, Kehlkopf und Zungenbein fehlgestellt sind, ist es erheblich schwieriger für ein Kind bestimmte Laute zu erlernen, oder im Rahmen einer Therapie, diese anzubahnen. Auch die stimmliche Belastbarkeit kann dadurch eingeschränkt sein.

 

Bei Kieferfehlstellungen, wie Kreuzbiss oder zu engem Oberkiefer, erschwert der bestehende Stress im Kiefer und in den Kiefergelenken die Arbeit. Bei rein muskulären Fehlspannungen kann so ein Kreuzbiss mit Unterstützung einiger anderer Techniken und Übungen komplett verschwinden. So kann eine kieferorthopädische Regulierung gut unterstütz werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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